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Weltneuheit von Dürr Dental
22.03.2011
Neue Spezialkanüle für die Prophylaxe mit höherer Aerosolaufnahme
Im Bereich der zahnärztlichen Prophylaxe spielen Pulverstrahlgeräte eine bedeutende Rolle – allerdings mit Nebenwirkungen. Der beim Einsatz des Pulvers entstehende Spraynebel breitet sich samt Krankheitserregern über weite Bereiche des Behandlungszimmers aus. Zudem können die stark beschleunigten Partikel zu Irritationen der Mundschleimhaut führen. Hierfür bietet der Hygieneexperte Dürr Dental nun eine Speziallösung an: die neue Prophylaxekanüle.
Bei der Entwicklung der neuen Prophylaxekanüle hat sich einmal mehr der Dialog mit den Anwendern in der Praxis bewährt. Die Anregung zur neuen Spezialkanüle kam von einer Zahnmedizinischen Fachassistentin. Das Ergebnis ist eine zur Mundhöhle hin trichterförmig erweiterte Absaugkanüle. Durch ihre spezielle Form reduziert sie die Ausbreitung des Strahlpulvers gegenüber herkömmlichen Spraynebel-Absaugkanülen um mindestens 20 Prozent.
Die Prophylaxekanüle kann durch den speziell konstruierten abnehmbaren Drehkopf gezielt im Mundraum des Patienten platziert werden. Dadurch schützt die Kanüle auch wirkungsvoll die Mundschleimhaut und Irritationen durch das Strahlpulver lassen sich auf ein Minimum reduzieren. Selbst größere Partikel, wie sie zum Beispiel beim Entfernen von Füllungen oder beim Durchtrennen von Kronen und Brücken entstehen, werden mit dieser Spezialkanüle hocheffektiv aufgenommen. Die Prophylaxekanüle eignet sich aufgrund der erweiterten Öffnung auch sehr gut für die konservierende/prothetische Behandlung und erlaubt hierbei eine besonders komfortable Anwendung.
Darüber hinaus zeichnet sie sich durch ein besonders ergonomisches Design ohne Ecken und Kanten aus und ist ideal zum Behandeln bzw. zur Prophylaxe ohne Assistenz geeignet. Selbstverständlich verfügt die Prophylaxekanüle über integrierte Protect-Nebenlufteinlässe zur Verhinderung eines Refluxes und damit zur Minimierung des Risikos von Kreuzinfektionen.
